Disaster Recovery

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Kurz gesagt: Disaster Recovery (wörtlich „Wiederherstellung nach der Katastrophe“) umfasst Plan und Technik, mit denen Ihr Unternehmen nach einem IT-Totalausfall schnell wieder arbeitsfähig wird, egal ob Cyberangriff, Hardware-Defekt, Wasserschaden oder Brand. Eine Feuerwehrübung für die IT: Man hofft, sie nie zu brauchen, und übt trotzdem.

Letztes BackupDatenstandAusfallAngriff, Defekt, BrandWieder im BetriebSysteme laufenRPO: Wie viel Arbeit darfhöchstens verloren gehen?RTO: Wie schnell muss alleswieder laufen?
Die zwei entscheidenden Fragen im Notfall: RPO (wie viel Arbeit geht verloren?) und RTO (wie schnell läuft alles wieder?).

Was gehört zu Disaster Recovery?

Ein Backup sichert Daten. Disaster Recovery beantwortet die viel größere Frage: Wie kommt aus den gesicherten Daten wieder ein laufender Betrieb? Dazu gehören zwei Kennzahlen, die jede Geschäftsführung kennen sollte: Das RPO (Recovery Point Objective) sagt, wie viel Arbeit maximal verloren gehen darf, also wie alt das letzte Backup sein darf. Das RTO (Recovery Time Objective) sagt, wie schnell die Systeme wieder laufen müssen, bevor der Schaden existenzbedrohend wird.

Der Plan selbst regelt Zuständigkeiten, Reihenfolge und Kommunikation: Wer entscheidet? Welche Systeme zuerst? Wie erreicht man Dienstleister und Mitarbeitende, wenn Mail und Telefonanlage selbst betroffen sind? Deshalb gehört der Notfallplan auch ausgedruckt in den Schrank und nicht nur auf den Server, der gerade brennt. Und: Ein Plan, der nie geprobt wurde, funktioniert im Ernstfall selten.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Jede Stunde Stillstand kostet Umsatz, Liefertermine und Vertrauen. Mit klaren RTO/RPO-Vorgaben, passender Technik (etwa Snapshots und replizierte Systeme) und einem geprobten Plan wird aus dem Katastrophenfall ein kontrollierter Prozess. Wir erstellen Disaster-Recovery-Strategien inklusive regelmäßiger Wiederherstellungs-Tests, abgestimmt auf Budget und Risiko Ihres Unternehmens.

Aktuelles zum Thema

Stand: Juli 2026. Diesen Abschnitt aktualisieren wir regelmäßig.

  • Ransomware bleibt Ausfallursache Nummer eins: Für 2025 wurden in Deutschland über 1.000 Fälle registriert; betroffene Mittelständler standen oft tage- bis wochenlang still. Ein geprobter Wiederanlaufplan entscheidet über die Dauer.
  • NIS2 verlangt Vorsorge: Das deutsche NIS2-Gesetz (in Kraft seit Dezember 2025) fordert von betroffenen Unternehmen ausdrücklich Konzepte für Backup-Management und Wiederherstellung sowie Krisenbewältigung (BSI-Pressemitteilung).
  • Praxis-Tipp: Mindestens einmal jährlich eine Wiederherstellung komplett durchspielen, vom Backup bis zum arbeitsfähigen System. Erst dann kennen Sie Ihr echtes RTO.

Verwandte Begriffe

Backup  ·  Ransomware  ·  Virtualisierung  ·  NIS2

Paul Eilfeld, Geschäftsführer von oneserv

Was passiert, wenn Ihr Server morgen steht?

Wir entwickeln Disaster-Recovery-Strategien mit klaren RTO/RPO-Zielen für Unternehmen in Dresden und Sachsen, inklusive Notfallplan und regelmäßiger Tests. Im Erstgespräch rechnen wir durch, was eine Stunde Stillstand Sie kostet.

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