Verschlüsselung

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Kurz gesagt: Verschlüsselung verwandelt lesbare Daten mit einem digitalen Schlüssel in unlesbaren „Datensalat“. Nur wer den Schlüssel hat, kann die Daten wieder lesbar machen. Für alle anderen, den Dieb des Laptops, den Mitleser im WLAN, den Angreifer im Netz, sind die Daten wertlos.

KlartextAngebot 2026Kunde: Müller GmbHSumme: 47.500 €IBAN: DE89 …Verschlüsselungmit digitalem SchlüsselGeheimtextXk7#pQ2v 9mR!zT4bN8&wf51 jH3%uY0qLc@6dS2 eG9?xA7Ohne den Schlüssel: wertloser Datensalat. Mit Schlüssel: wieder lesbar.Wichtig bei Diebstahl, Cloud-Ablage und beim Versand sensibler Daten.
Verschlüsselung: Aus lesbaren Daten wird ohne den passenden Schlüssel wertloser Zeichensalat.

Wo wird im Unternehmen verschlüsselt?

An drei Stellen: Erstens auf Geräten („at rest“): Notebooks, Smartphones und Server-Festplatten werden komplett verschlüsselt, unter Windows etwa mit BitLocker. Geht ein Gerät verloren, sind die Daten trotzdem sicher. Zweitens bei der Übertragung („in transit“): Verbindungen zu Webseiten, E-Mail-Servern, VPN und Fernwartung laufen verschlüsselt, erkennbar etwa am Schloss-Symbol im Browser. Drittens bei Backups, gerade wenn Kopien außer Haus oder in die Cloud gehen.

Zwei Dinge entscheiden über die Wirksamkeit: aktuelle Verfahren (veraltete Standards gelten als geknackt) und das Schlüssel-Management. Der beste Tresor nützt nichts, wenn der Schlüssel daneben liegt, oder verloren geht: Ohne Wiederherstellungs-Schlüssel sind verschlüsselte Daten auch für Sie selbst unerreichbar. Deshalb gehören Schlüssel und Wiederherstellungscodes zentral verwaltet und gesichert.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

DSGVO und NIS2 nennen Verschlüsselung ausdrücklich als Stand der Technik; ein verlorenes, aber verschlüsseltes Notebook ist in der Regel keine meldepflichtige Datenpanne, ein unverschlüsseltes schon. Der Aufwand ist überschaubar: Moderne Systeme verschlüsseln ohne spürbaren Leistungsverlust, es muss nur einmal sauber eingerichtet und zentral verwaltet werden. Genau das übernehmen wir.

Aktuelles zum Thema

Stand: Juli 2026. Diesen Abschnitt aktualisieren wir regelmäßig.

  • Veraltete Passwort-Verschlüsselung als Einfallstor: Beim „FortiBleed“-Vorfall (Juni 2026) stammten viele kompromittierte Zugangsdaten aus veralteten, schwach verschlüsselten Passwort-Speichern. Aktuelle Verfahren und erzwungene Passwort-Wechsel waren die zentrale Gegenmaßnahme (Sophos-Sicherheitshinweis, englisch).
  • NIS2 nennt Verschlüsselung explizit: Das Gesetz zählt Konzepte für Kryptografie und Verschlüsselung zu den geforderten Maßnahmen betroffener Unternehmen.
  • Ende-zu-Ende als Standard: Bei Fernwartung und Messengern setzt sich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durch, niemand dazwischen kann mitlesen, auch nicht der Anbieter. Unsere Rustdesk-Fernwartung arbeitet genau so.

Verwandte Begriffe

VPN  ·  Backup  ·  TOM  ·  Fernwartung

Paul Eilfeld, Geschäftsführer von oneserv

Verschlüsselung: einmal richtig einrichten, dauerhaft sicher

Geräte, Übertragungswege und Backups, wir verschlüsseln Ihre IT nach Stand der Technik und verwalten die Schlüssel zentral. Für Unternehmen in Dresden und Sachsen.

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