TCO (Total Cost of Ownership)

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Kurz gesagt: TCO (Total Cost of Ownership) sind die echten Gesamtkosten einer IT-Lösung über ihre gesamte Nutzungsdauer, nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Wartung, Strom, Lizenzen, Ausfallzeiten und Schulung. Der Kaufpreis ist nur die Spitze des Eisbergs; der größere Teil liegt unter der Wasserlinie.

sichtbarKaufpreisWartung und SupportStrom und KühlungLizenzen und UpdatesAusfallzeitenSchulung und UmstellungDie Gesamtkosten (TCO)liegen zum Großteilunter der Wasserlinie:oft 3- bis 5-mal so hochwie der Kaufpreis
TCO: Der Kaufpreis ist nur die sichtbare Spitze, die Gesamtkosten liegen unter der Wasserlinie.

Wie rechnet man TCO richtig?

Man nimmt einen realistischen Zeitraum, bei IT üblicherweise 3 bis 5 Jahre, und zählt alles zusammen: Anschaffung oder Abo-Gebühren, Einrichtung und Migration, laufende Wartung und Support, Strom und Kühlung, Lizenz- und Update-Kosten, Schulungsaufwand und die zu erwartenden Kosten von Ausfallzeiten. Erst diese Summe macht Alternativen vergleichbar.

Ein Beispiel aus unserer Praxis: Der „günstige“ Server ohne Wartungsvertrag wird teuer, wenn er zweimal im Jahr steht. Die Cloud-Lösung mit niedriger Monatsrate überholt beim Preis nach drei Jahren oft den eigenen Server, oder eben nicht, je nach Lastprofil. Und bei Software schlägt ein Open-Source-System ohne Lizenzgebühren das Abo-Produkt häufig deutlich, obwohl die Einführung zunächst mehr kostet. Ohne TCO-Rechnung vergleicht man Äpfel mit Prospekten.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

IT-Entscheidungen auf Basis des Kaufpreises sind die teuersten Entscheidungen, die wir sehen. Die TCO-Analyse macht Budgets planbar (3-Jahres-Roadmap statt Überraschungen) und deckt Einsparpotenziale auf: überdimensionierte Lizenzen, Strom fressende Alt-Hardware, doppelte Systeme. Genau diese Analyse ist Kern unserer Kostenoptimierung, mit ihr senken Kunden ihre IT-Kosten um bis zu 40 Prozent ohne Qualitätsverlust.

Aktuelles zum Thema

Stand: Juli 2026. Diesen Abschnitt aktualisieren wir regelmäßig.

  • Abo-Kosten steigen breit: Microsoft erhöht zum 1. Juli 2026 die Preise vieler 365-Pläne um bis zu 33 Prozent (Überblick der Telekom). Abo-Modelle gehören damit regelmäßig auf den TCO-Prüfstand.
  • VMware als Lehrstück: Die Broadcom-Preiserhöhungen zeigen das Risiko einseitiger Anbieter-Abhängigkeit, wer seine TCO kennt, kann schnell auf Alternativen wie XCP-ng umsteigen (Überblick zur Broadcom-Lizenzierung).
  • Energiekosten bleiben Faktor: Alte Server sind heimliche Stromfresser; Konsolidierung per Virtualisierung senkt die TCO oft zweistellig.

Verwandte Begriffe

Virtualisierung  ·  On-Premise  ·  Cloud  ·  Open Source

Erik, IT-Experte bei oneserv

Was kostet Ihre IT wirklich?

Unsere TCO-Analyse legt die Gesamtkosten offen und zeigt, wo Sie sparen können, ehrlich gerechnet über 3 bis 5 Jahre. Für Unternehmen in Dresden und Sachsen.

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